Santa-Cruz-ABC

Alles gibts hier: Santa Cruz ist die „westlichste“ Stadt Boliviens. Hier kannst du alles kaufen. Naja… vielleicht nicht so gutes Volkornbrot wie in Deutschland.

Ausgehen: Es gibt genügende Bars und Clubs. Meist wird sich dafür chick angezogen.Es gibt zwei große Treffpunkte: Avenida San Martin und Avenida Busch,wobei man erst ab 1.30 wirklich viele Menschen in den Dicos in der Avenida San Martin trifft.

Anillos: Um das Zentrum liegt ein Ring nach dem nächsten. Anhand der Anillos und der Avenidas orientiert man sich in S.C..

Avenida Santos Dumont: Große Straße die vom Zentrum nach Süden aus der Stadt herausführt und alle Ringe durchkreuzt. Sie ist die wichtigste Avenida für die Freiwilligen, da sie an dieser Avenida wohnen.

Busterminal: Hier starten und enden die Flotafahrten und Zugfahrten durchs ganze Land. Gute Busgesellschaften sind Bolivar, Copacabana und TransCopacabana. Das Busterminal liegt auf dem 3. Ring und ist mit der 74 gut zu erreichen. Mit viel Gepäck ein Taxi rufen!

Cancha: Kleinere Fußballplätze die überall in Santa Cruz verstreut sind.

Cuñapes: Leckere Käse-Teig-Bällchen. Eine Spezialität in Santa Cruz. Sie kosten 1-2 Bs das Stück.

Cine Center: Ein riesen Kinozentrum mit der neuesten Technik und liegt auf der Avenida Santos Dumont am 2. Ring. Es gibt dort zusätzlich Restaurants und Bekleidungs-Geschäfte. Der Kino-Eintritt liegt zwischen 25 Bs und 40 Bs. Mittwochs ist Kinotag.

Condominio: Bewachte Wohnsiedlungen, speziell für die Oberschicht.

Cotoca: Kleines Städtchen außerhalb von S.C. gut mit Truffi oder Micro zu erreichen. Lohnt sich für einen Sonntagsausflug mit leckerem Mittagessen auf dem Markt. Große Fiesta “ Virgen de Cotoca“ im Dezember mit Massenwanderung von S.C. nach Cotoca.

Dengue-Fieber: Kann vorkommen. Auf Mückenschutz achten!

Einkaufen Essen und Lebensmittel: Obst und Gemüse kauft man am Besten auf Märkten und alles, was man nicht auf Märkten kaufen möchte, bekommt man in den großen Supermärkten (meist die Kette Hipermaxi). Klamotten: In der Innenstadt gibt es viele Läden mit amerikanischen Marken. Wer den Geldbeutel schonen will, kann aber auch gut auf Märkten , wie der Feria Barrio Lindo, Ramada und Los Pozos shoppen gehen.

Geld: Gibt man deutlich mehr aus, als in den Dörfern. Im Schnitt benötigt man für einen Abend in der Disco ca. 80 Bolivianos für das Taxi, den Eintritt und die Getränke. Bolivianer laden dich als Mädchen aber auch das ein oder andere Mal ein.

Gringo: Natürlich fällst du auf und du solltest dich als Mädchen auf häufiges Hinterherpfeifen gefasst machen.

Hipermaxi: Großer Supermarkt in dem man alle brauchbaren Lebensmittel und Sonstiges kaufen kann. Sehr amerikanisch angehaucht.

Hogar: Bezeichnungen für Kinder- und Jugendheime. In Santa Cruz gibt es sehr viele Hogars.

Hospital: Ein Arbeitsmöglichkeit. In den ersten Monaten wirst du eher weniger machen können. Je länger du bleibst, desto besser. Die hier angebotenen Einsatzstellen bestehen nur, aufgrund der hohen Nachfrage aus Deutschland und sind für Medizininteressierte gedacht. Sie sind eine gute Vorbereitung für ein Medizinstudium.

Hostel Jodanga: Das Hostel in dem die meisten Freiwilligen ihre erste Nacht verbringen(mit Pool und leckerem Frühstück). Dort können auch Familie und Freunde, auf Wunsch, wenn sie zu Besuch kommen, untergebracht werden.

Indigene Bevölkerung: Begegnet dir in der Großstadt eher weniger. Ein netter Ausflug zum Rio Pirai bietet dir einen Einblick in die traditionelle Küche der Guarani, ein indigener Stamm.

Inti Wara Yassi: Wenn du Zeit hast, und mit Grosskatzen und Affen arbeiten möchtest, kannst du beim Parque Ambue Ari kostenpflichtigen Freiwilligendienst leisten. Ca. 6 Stunden Busfahrt von Santa Cruz aus.

Insekten: Mit MOSKITOS, Kakerlaken, Ameisen in der Küche und anderem Getier solltest du auskommen. An deine zerstochenen Beine wirst du dich auch gewöhnen.

Kleidung: Wirklich dicke Kleidung brauchst du in S.C. eigentlich nicht. Meist ist es warm und schwül. In Santa Cruz kann man sich kleiden wie in der Heimat. An Regentagen und im Winter kann es aber schon mal kalt werden.

Karneval: Ist in Santa Cruz groß. Zieh’ nur alte Sachen an, denn es wird mit Farbe geworfen, die schwer rausgeht. Und ein Tuch für den Kopf kann auch nicht schaden, sonst hast du selbst bei täglichem Haarewaschen evtl. noch eine Woche lang bunte Haare.

Landschaft: Viel grün sieht man in S.C. nicht, nur die Parks und Plazas sind bepflanzt. Fährt man aber aus der Stadt, so wird es schnell grün.

Lomas de Arena: Sanddünen am südlichen Rand der Stadt. Auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Mit der Microlinie 21 oder mit dem Taxi gut und günstig zu erreichen. Sonnenschutz nicht vergessen!

Mercado 4 de Noviembre: Ein Großer Markt am dritten inneren Ring. Kennt jeder Taxifahrer und ist in der Nähe von vielen Hogars (auch Hogar de Ninos SC)

Micros: Fahren so bis 22:00 Uhr überall hin. 1,80 Bs pro Fahrt für Erwachsene. Der Studentenpreis ist 1 Bs. Meist kommst du als Freiwilliger auch als Student durch, versuch es! Achtung: Gibst du dem Fahrer jedoch 2 Bs kann es sein, dass du gar nichts oder weniger wiederbekommst.

Wichtige Verbindungen: Micro 74: fährt nur auf dem inneren dritten Ring Micro 75: fährt nur auf dem äußerer dritten Ring Micro 79: fährt nur auf dem vierten Ring

Micro 60,21,24,81,…: Fahren in der Av. Santos Dumont vom sechsten bis zum dritten Ring

Micro 21,60,56,108,110,24…: Fahren in die Nähe der Plaza

Mennoniten: Triffst du vor allem am Terminal. Behandle sie mit Respekt!

Moskitos: Vor allem am Morgen und am Abend sehr zahlreich. Mückenschutz (Spray für die Räume, Netze…) sehr zu empfehlen. Vermehrt nach Regen.

Nacira Flores Zamorano: Sie ist die Verantwortliche für die Freiwilligen in S.C.. Sie kümmert sich um Einsatzstellen, Unterkunft, Probleme und Geld. Sie ist immer gut per SMS zu erreichen, denn um sie zu Hause anzutreffen, muss man Glück haben. An ihre Adresse werden auch Päckchen und Briefe von zu Hause geschickt.

Pirai: Fluss im Westen von Santa Cruz. Nur in wenigen Tagen im Jahr enthält der Fluss viel Wasser. In der meisten Zeit handelt es sich aber um ein trockenes Flussbett. Dort kann man eine Quadtour machen.

Plaza: „Plaza 24 de Septiembre“ heißt die Hauptplaza. Dort gibt es viele gemütliche, aber auch nicht billige Cafés. Ein guter Treffpunkt, den jeder gut findet, ist die Basilika, die an der Südseite auf der Plaza steht.

Quintas: So nennt man die ausserhalb angelegten Gärten.

Reichtum: Santa Cruz gilt als die reichste Stadt Boliviens, vor allem dank Öl- und Gasvorkommen.

Skypen: Die besten Internetcafés mit der besten Skypequalität befinden sich in der Nähe der Plaza de 24. Septiembre. Headsets gibt es meistens, doch wer auf der sicheren Seite sein möchte, kann sich ein eigenes mitnehmen.

Stadion: Neben Fußballspielen (Blooming und Oriente = die konkurrierenden Mannschaften von SC) auch ein Ort für Konzerte und andere Veranstaltungen.

Steiner, Max: Internationaler Chef von HI-Bolivia. Er wohnt in S.C., aber ist oft auf Reisen und selten zu Hause. Er koordiniert Ankunft,Seminare, Reisen und persönliche Angelegenheiten. Immer gut per E.mail zu erreichen.

Taxen: Keine Festpreise. Unbedingt vorher verhandeln. Von der Plaza zum dritten Ring z.B. ca. 15 Bs. Vor allem abends unbedingt ein Ruftaxi nehmen, die versuchen auch nicht (in aller Regel), dich abzuzocken. Tipp: Lieber nich alleine ein nicht registriertes Taxi nehmen. Ein registrierter Taxianbieter ist z.B. „Taxi Cuba“, Nr.: 3340909 (vom Handy noch eine „3“ zusätzlich vor die Nummer).

Trompo: Eine Art Kreiselspiel, das fast jedes Kind beherrscht (ziemlich schwer).

Unterkunft: Eine Freiwilligen-Wohnung befindet sich zwischen dem fünften und sechsten Ring auf der Avenida Santos Dumont. Nacira, die Verantwortliche für die Freiwilligen in S.C., wohnt zwischen dritten und vierten Ring der Avenida Santos Dumont. Neben ihrem Haus ist eine zweite Freiwilligenwohnung.

Vorsicht: Santa Cruz kann gefährlich sein. Beachte unbedingt die Grundregeln.

Zeugen Jehovas: Ja, die gibts hier!

Zoo: In Santa Cruz gibt es einen Zoo. Er ist mit der Linie 21 und 74 zu erreichen. Eintritt: 10 Bs.