Puerto Quijarro – ABC

Angeln: Ist eine gute Freizeitbeschäftigung und selbstgeangelter Fisch, besonders Piranha schmeckt in Öl gebraten mit Limette, Salz und Brot am besten.

Ansprechpartner: Tatiane, unsere Gastmutter, ist unsere HI-Mentorin und so unsere Ansprechpartnerin vor Ort und hilft uns immer bei allen Problemen weiter.

Busterminal: Beim mercado ist direkt das Busterminal, dort kann man sich Fahrkarten kaufen. Man kann von Puerto Quijarro sehr gut mit dem Bus reisen, man muss sich dabei jedoch auf längere Fahrzeiten einrichten (min. 8 h nach Santa Cruz, eher mehr), da die Kleinstadt sehr abgelegen ist und es kaum Orte in der Nähe gibt.

Bambino: der Hund unserer Gastfamilie und somit immer in unserer Nähe

Brasilianischer Einfluss: Den merkt man hier in verschiedenen Lebensbereichen (Kleidung, Musik, Essen, Sprache, Preise, alltäglicher Umgang,..).

Chicha: Chicha gibt’s in Puerto Quijarro komischerweise nur alkoholfrei.

Corumbá: Ist eine Stadt in Brasilien, man kann dort sehr gut Essen und Feiern gehen, ist jedoch sehr teuer. Entfernung: Etwa 20 min mit dem Bus

Carneval: Ist hier im Departamento Santa Cruz eher brasilianisch angehaucht und so eine ganz andere Erfahrung als beispielsweise der Carneval von Oruro

Dengue-Fieber: Gibt’s während der Regenzeit

Drogen: Der Drogenhandel spielt hier eine Rolle, man kann sich aber ohne Probleme davon distanzieren.

Essen: Man bekommt Essensgeld und versorgt sich selbst. Wir teilen uns die Küche mit der Gastfamilie und man kann entweder kochen oder günstig essen gehen. Es gibt einige Restaurants im Dorf in denen man gut essen kann (ca.10-12 Bs)

Feiern: Es gibt einige kleine Bars in Garagen, ansonsten kann man in Corumbá super (teuer) feiern gehen.

Frontera (Grenze): Da gibt es eine Menge Geschäfte und einen Kleidermercado (Feria), super zum einkaufen da findet man eigentlich alles was man braucht. Es ist aber auch etwas teurer weil es direkt an der Grenze ist und dort hauptsächlich auch Brasilianer einkaufen.

Fiestas: Gibt es praktisch jede Woche für die verschiedensten Anlässen. Meistens wird dabei auch eine Miss-Wahl („Reina de…“) veranstaltet, viel getanzt und viel Bier getrunken.

Gastfamilie: Wir wohnen bei einer super netten Familie, haben aber abgetrennte Räume für uns. Die Küche wird gemeinsam genutzt.

Geburtstag: Verpasst nicht die Geburtstage eurer Gasteltern. Lasst euch überraschen :)

Gefrierfach: wird besonders im Sommer ausgiebig genutzt, z.B. für Eis, Eiswürfel, kaltes Wasser, gefrorene Wassermelonen (hmmm..)…

Hunde: Gibt es unglaublich viele und sie nerven vor allem Nachts, weil sie dann immer bellen.

Hora Boliviana: !!!

Insekten: Es gibt mal mehr, mal weniger Mücken

Jodanga: Das sehr schöne Hostel in Santa Cruz. Pro Monat haben wir zwei Übernachtungen frei um mal in die Großstadt zu kommen…

Kohletablette: Sind ein Wundermittel gegen Durchfall und kann man hier in der Apotheke (gibt es hier massenhaft) kaufen.

Krankenhaus: Wir arbeiten im öffentlichen Krankenhaus von Puerto Quijarro: dem Principe de Paz

Läden: Man findet eigentlich alles ohne Probleme in einer der vielen Tiendas in Puerto Quijarro oder an der Grenze.

Landkarte: Puerto Quijarro ist oft falsch eingezeichnet. Es liegt bei Puerto Suarez und Corumbá.

Machete: Wir haben euch eine Machete hinterlassen, die ihr für so gut wie alles benutzen könnt. Sie ist überwiegend zum Aufmachen von Kokosnüssen, schneiden von Wassermelonen oder als Wandschmuck praktisch.

Mückenschutz: Die Mücken sind hier, vor allem in der Regenzeit, sehr lästig also ist immer besser genug Mückenschutz dabei zu haben, wir haben mit Off (kann man hier kaufen) und No-Bite sehr gute Erfahrungen gemacht.

Maximilian Paredes: Das ist eine Schule in der wir arbeiten.

Malaria: Es ist keine teure Malaria-Prophylaxe notwendig, da es hier keine Malaria gibt.

Medikamente: Hat es hier alles rezeptfrei und günstiger.

Natur: Die Natur um Puerto Quijarro ist vor allem von dem Pantanal (großes Supf- und Flussgebiet auf der Grenze zwischen Bolivien und Brasilien) dominiert. Es besitzt eine große Pflanzen- und Tiervielfalt und ist eindeutig der grünste Ort in der Umgebung.

Obst: Man bekommt so ziemlich alles, allerdings ist vieles teurer als in Santa Cruz oder anderen Städten.

Puerto Suarez: Auf jeden Fall ein Besuch wert, man hat einen überwältigenden Blick auf den Pantanal und kann zudem auch noch sehr lecker Piranhas essen. Außerdem gibt es dort einen großen billigen Supermarkt, in dem es auch mal andere Dinge gibt als in den normalen Tiendas.

Plaza: Die Plaza ist sehr schön, sie befindet sich oberhalb der Zugstation.

Portunol: Die Sprache hier ist eindeutig anders als in anderen Teilen Boliviens. Entweder werden die „S“ verschluckt, oder es ist eine Mischung aus Spanisch und Portugiesisch.

Pinocho: Das ist eine Schule in der wir arbeiten.

Quecksilber: im Fieberthermometer der Krankenhäuser ausschließlich anzutreffen

Racquetball: Es gibt eine Halle zum Spielen in Quijarro.

Regen: Nach starken Regenfällen sind die Straßen praktisch unpassierbar.

Reggaeton: Das wird in einer Dauerschleife überall gespielt.

Sport: Es gibt Fussball- und Basketballplätze und ein Fitnessstudio. Es ist aber eigentlich viiiiiiel zu warm zum Sport machen…

Tren de la muerte: Ein sehr komfortabler Zug der in Puerto Quijarro Endstation hat, ist auf jeden Fall eine Fahrt wert. Mit dem Bus ist man jedoch schneller und billiger unterwegs.

Tops: Anders als im Vorbereitungsseminar vielleicht angekündigt sind Tops hier überhaupt kein Problem.

Unterwegs: Wir machen fast alles zu Fuß, da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Ansonsten gibt es Taxis, die zur Grenze 3 Bs. und nach Puerto Suarez 5 Bs. Kosten, und Motorrad-Taxis.

Versammlungen (reunión): Vor allem in den Schulen werdet ihr eine ganze Menge haben…

Vogelspinnen (tarantulas): gibt es in der Regenzeit um das Haus herum und im Hof, betreten aber in der Regel nicht das Haus.

Ventilator: Ohne kann man im Sommer eigentlich nicht schlafen.

Wetter: Im Sommer, während der Regenzeit sind 40°C morgens im Schatten keine Seltenheit und besonders die Luftfeuchtigkeit sollte nicht unterschätzt werden. Nehmt also genügend kurze Sachen mit. Im Winter und zwischendurch kann es aber auch mal auf 10-20°C abkühlen (bei ausschließlich kalter Dusche, ist das knapp über der Schmerzgrenze)

Wäsche: Es gibt keine Wäscherei in Puerto Quijarro, deswegen müssen wir alles per Hand waschen. Weiße Wäsche bekommt man Bleichmittel wieder relativ sauber.

Weihnachten: Das feiern wir mit unserer Gastfamilie. Hier werden nur die Kinder beschenkt und die Erwachsenen essen und feiern dafür in der Nacht. Weihnachtsstimmung kommt aber durch die Hitze kaum auf. Wir haben alles versucht :)

X-mal: übers Wetter geredet: das Gesprächsthema Nummer 1.

Yuka: Kocht man wie Kartoffeln. Lohnt sich zu probieren.

Zona Franca: Hier gibt es einige Einkaufshäuser für teure Importartikel, in denen man aber nur mit Dollar und Real (brasilianische Währung)bezahlen kann.