El Villar – ABC

Alkohol: Das Trinken im Hostal ist abgesehen von besonderen, abgesprochenen Anlässen verboten! Bier( 0,7L= min. 10 Bs, Flasche zurückbringen),das beste Bier ist übrigens Pacena, Chicha (5L= 25Bs), Singani (am besten ist “Casa Real rojo”, ca. 35Bs. ) und Wein in den tiendas zu kaufen.

Ankunft: Der Weg zum Hostel ist ganz einfach: Bleibe einfach im Bus sitzen, der einmal an der Plaza hält. Er fährt die Straße weiter, um die Kurve, bis zum Busoffice. Wenn du dort aussteigst, musst du nur ein paar Meter wieder zurück gehen zu dem zweistöckigen weißen Haus mit Balkon und an das große Holztor klopfen.

Anreise: Am besten nehmt ihr ab Sucre die Flota (Bus) „12 de Marzo“, die direkt nach El Villar fährt, was auch die Endstation ist. Es gibt aber auch noch zwei andere Unternehmen, „Trans Sucre“ und „Plata“.

Arbeit: Zum Beispiel: Vorschule, Grundschule (Schulassistenz), Colegio (Mithilfe im Englischunterricht), Grundschule von Villar Pampa, Schule in Karachimayu (Englisch) und El Dorado (Englisch und Computer) sowie Rodeito (Englisch), IPEPRO (so eine Art Berufsschule), Kindergarten in Lagunillas, Spielesalon, Gimnasio („Fitnessstudio“), Vivero (Zentrum für Wiederaufforstung), Arbeit im Jungen-/Mädcheninternat (Computer-/Englischunterricht, Freizeitgestaltung), eigene Projektideen

Arturo: Arturo Zamorano ist der Bruder von Don Gaston und der Chef von HI Bolivia. Für alles Organisatorische in Sucre zuständig. Bei Problemen in El Villar wendet euch erst an Gaston und dann an Arturo.

Busfahrt: Es gibt 3 Busunternehmen („La Plata“ an der Plaza, „Trans Sucre“ und „12 de Marzo“ ein paar Meter vom Hostal entfernt die Straße runter). Die „Plata“ fährt einmal täglich um 9.00 Uhr, „Trans Sucre“ um 13.30 Uhr und die „12 de Marzo“ um 14.00 Uhr nach Sucre. Die Haltestellen liegen in Sichtweite des Hostels in Sucre. Die Bustickets sollte man ein paar Tage vorher kaufen, je nach Anlass, sie kosten 30 Bs. Die Fahrt dauert ungefähr 7-8 Stunden, es gibt eine Pause in Zudañez, nimm dir Toilettenpapier mit.

Chagas: Man sollte nicht in Lehmhütten übernachten, da es dort Chagas geben kann, das sind Käfer, die eine gleichnamige Krankheit auslösen können, die zum Tod führt. Im Hostel und keiner der Einsatzstellen gibt es Chagas, weil die Unterkünfte weder aus Lehm bestehen noch Strohdächer haben.

Chicha: gegorener Maissaft; je älter, desto stärker; gibt es zu jedem Anlass, man lädt sich gegenseitig ein (“te invito”/“para ti“). Vergisst man dies, trinkt man nochmal und bevor man das angehobene Glas(Kürbisschale) trinkt, gibt man auch Pachamama (der Erde) etwas ab. Man muss sich keine Sorgen machen und darf ohne schlechtes Gewissen die Chicha höflich ablehnen.

Coca: Die Coca-Blätter werden zusammen mit Bicarbonat (Pulver, das die Wirkung des Cocas verstärkt) in die Backe geschoben und haben eine ähnliche Wirkung wie Kaffee. Die meisten Arbeiter und Bauern laufen ständig mit Cocabacke herum. Ein Pfund kostet 48 BS. Im Übrigen haben die Coca-Blätter in der ursprünglichen Form nichts mit Kokain zu tun.

Coliseo Das Coliseo ist ein überdachter Sportplatz mit Betonboden, den man für 5 (mit Licht fuer 10) Bs pro Stunde mieten kann und in dem viele festliche Aktivitäten stattfinden. Jeden Mittwochabend findet die „Liga“ statt, jeder, der Futsal (Hallenfußball) spielen kann, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Im Coliseo befindet sich das Gimnasio, das von einem ehemaligen Freiwilligen mit 2 Maschinen und Hanteln ausgestattet wurde.

DELE: Das DELE (Sprachdiplom) kostet über HI ca.1100 Euro, man kann es in La Paz nach einem mehrwöchigen Sprachkurs absolvieren. Ob das aber wärend des Freiwilligendienstes sein muss, muss jeder selbst entscheiden.

Deutschland: Bring ruhig etwas Material aus Deutschland bzw. deinem Heimatland mit z.B: Bilder, Fotos, Kalender, Fahne etc. Viele Bolivianer sind sehr an unserer Kultur im Vergleich zu bolivianischen Traditionen interessiert.

Don Carlos: Er ist der Schulleiter des Colegio und der beste Freund der Voluntarier. Er nimmt sich den Voluntarios jedes Jahr neu an, bei ihm kann man auch Pferde ausleihen.

Dorf: El Villar hat ca. 900 Einwohner, eine Kirche (katholisch), eine kleine evangelikale Kirche, eine Plaza, eine Vorschule, eine Grundschule, ein Colegio (Sekundarschule), eine Art Berufsschule (IPEPRO), zwei Internate und ein Krankenhaus. Es liegt auf ca.2000m Höhe und ca. 250 km südöstlich von Sucre.

Duschen: Im Hostel gibt es Elektroduschen, das heißt ohne Strom kein warmes Wasser. Dreh den Hahn nicht voll auf, dann ist das Wasser wärmer. Um Handtücher musst du dich selber kümmern.

El Dorado: Außenweiler 34 km von El Villar entfernt. Der/die Freiwillige unterrichtet Englisch und Informatik in der Unidad Educativa El Dorado (1.-8. Klasse). Nachmittags ist die Mithilfe bei der Betreuung der Kinder im Internat erwünscht, in dem man übrigens auch unter der Woche untergebracht ist. Am Dorfrand gibt es einen Fluss, in dem man Baden bzw Waschen kann. Strom gibt es momentan noch keinen – der Strom für die PCs kommt über ein Solarmodul.

Essen: Es gibt Grundverpflegung im Hostal. Zum Frühstück 2 Brötchen für jeden, Margarine, Marmelade, Tee, Kakao, Instantkaffee und Milchpulver statt frischer Milch (frische Milch kann meistens in einigen tiendas für 5-7 Bs gekauft werden), das Mittag-und Abendessen kocht Doña Cassiana. Es wird viel Reis, Kartoffeln und Nudeln gegessen und Fleisch kommt fast täglich auf den Tisch. Salat gibt es immer, wenn es Gemüse zu kaufen gibt. (bitte habt Verständnis) Für Vegetarier: Spiegeleier. Leider ist es häufig sehr fettig. Es ist empfehlenswert sich einige Lebensmittel wie Cornflakes, Leberwurst (Cobolde), Erdnussbutter, Schokolade und besondere Früchte wie Mango, Papaya, etc. aus Sucre mitzubringen. Im Dorf gibt es vor allem Bananen und Äpfel.

Feiertage: Werden im Dorf traditionell begangen (mit Chicha… und Reihentanz), gerne auch speziell in der Schule, selbst und beliebig festgelegt. Es gibt sehr viele Feiertage, sogar einen Voluntariertag (5.12.). Die wichtigsten Feiertage sind Todos Santos (2.11.), Virgen del Rosario, Aniversario del Villar (14.9.).

Flöhe (pulgas): Man kommt vor allem in den Außendörfern kaum drum herum, da sie in den meisten Matrazen leben, aber man gewöhnt sich daran. Mittel gibt es mehr oder weniger nützliche: Im Dunkeln weißes Tuch auf den Boden legen und am Morgen ausschütteln. Oder Kleider und Schlafsack den ganzen Tag in die Sonne hängen, dann hüpft der Floh raus und Bettzeug in Sucre waschen lassen. J Gegen den Juckreiz hilft Mentisan (gibt es in den tiendas).

Gringo: So wird dir hier gelegentlich auf der Straße hinterhergerufen(leitet sich ab aus dem Krieg Kalifornien- Mexiko und steht für „green go“. Green bezieht sich auf die Gesichtsfarbe der geschwächten Amerikaner). Oftmals ist dieses Wort nicht beleidigend gemeint, sondern ist eher ein gängiger Ausdruck für helle Ausländer. Hellhäutigere Menschen (auch Bolivianer) werden auch „Chocos“ genannt.

Geld: Du brauchst nicht viel, aber Kleingeld ist unverzichtbar. Geld brauchst du für: tiendas (Tante-Emma-Läden), Internet, Nutzung des Coliseos und Telefon.

Gute Freunde: Kike ist der „Dorfsheriff“ und den Voluntariern sehr aufgeschlossen. Freunde von ihm sind unter anderem Chuila, Papilo, Richard. Bei ihnen findet man immer Anschluss. Auch die Medizinstudenten bzw. Mitarbeiter der Alcaldía sind immer für eine Partie Futsal oder Basketball zu haben.

Hamburguesa: Gegenüber vom Hostel gibt es eine Broasteria, in der man Salchipapas (Pommes mit Würstchen), Hamburguesas, frittierte Hühnchen, usw. kaufen kann. Sehr zu empfehlen bei spontanem Hunger, allerdings nur abends geöffnet.

Handynetz: Es gibt in El Villar Handynetz. Wenn ihr euch also einen Chip von Entel (ganz wichtig) kauft und ein Handy mit Triband habt, könnt ihr in El Villar angerufen werden. Die meisten deutschen Triband Handys funktionieren jedoch trotzdem nicht im Dorf, sondern nur in Sucre. Ein billiges Handy bekommst du bereits für ca. 180 Bs. = 20€). Je nach Wetterlage variiert die Stärke des Handynetzes.

Hostal: Es wird von Don Gaston und Doña Fanny geleitet. Ihre jüngste Tochter Dania (Jahrgang 2005) lebt mit ihnen im Hostal. Immer mal wieder kommen Gäste, die teilweise nur zum Essen und teilweise für ein paar Tage bleiben. Im Freiwilligenbereich gibt es 2 Bäder, 2 Zimmer mit 2 Betten, ein Großes mit 5 Betten und ein 3- Bettzimmer. Außerdem eine große Küche und einen Salon mit Computer (allerdings nur bis 20.30 Uhr geöffnet) ohne Internetanschluss. Das Hostal erfüllt weitestgehend europäische Standards. Im Innenhof gibt es mehrere grössere Waschbecken zum Waschen der Waesche.

Internet: Es gibt im Dorf ein Internetcafe (5 Computer), welches sich direkt neben dem Colegio befindet. Man zahlt 4 Bs. pro Stunde und die Geschwindigkeit ist okay. Diego, ein Schüler aus dem Colegio, öffnet fast jeden Abend.

Jugend: Die Pubertät setzt bei den meisten Jugendlichen spät ein, sodass sie sich überwiegend noch sehr kindlich benehmen. Man sollte sich nicht von ihnen provozieren lassen. Beliebter Spruch: “Hello mi love!”

Karachimayu: Ist ein Außendorf, das 2 Stunden mit dem LKW/Pickup oder 4 bis 6 Stunden zu Fuß vom Kernort El Villar entfernt liegt. Es gibt dort eine Schule, in der ein Freiwilliger Englisch unterrichten soll. Mehr Infos im Karachmimayu-ABC. Rodeito liegt in der gleichen Richtung.

Kleidung: Nimm dir am besten Klamotten mit, die dreckig werden können; feste Schuhe sind wichtig. Weniger ist mehr – in Sucre hast du die Möglichkeit dich z.B. auf dem Mercado Negro komplett neu und modern einzukleiden und auch noch für wenig Geld (Jeans ca.15 Euro, Lacoste Polo für 8 Euro…). Außer einer guten Regenjacke und Wanderschuhen kann man wirklich alles in Sucre kaufen. Es kann in El Villar tagsüber sehr warm und nachts sehr kalt werden, man sollte sich für jede Witterung etwas mitnehmen. Denkt auch an etwas schickere Kleidung zum Feiern.

Krankheiten: Die meisten Probleme bekommt man mit Magen-Darm, da die Umgewöhnung ans andere Essen etwas dauert. Malaria ist in El Villar keine Gefahr, da es so gut wie keine Mücken gibt.

Manchachi: Empfehlenswerter Dreitagesausflug. 2 Tage zu Pferd, 1 Tag zu Fuß, Inka-Ruinen. Die Kosten betragen 350 Bs. Die Tour müsst ihr bei Don Gaston anmelden, am besten ein paar Wochen vorher. Man übernachtet in einem neuen Haus direkt neben dem Haus des Guides und seiner Frau.

Mercado: Seit Kurzem gibt es einen Mercado (Markthalle), der aber meist nur bei Feiern genutzt wird.

Menschen: Alle kennen sich, sind freundlich und laden dich öfter (v.a. zum Trinken) ein.

Mücken: Gibt es kaum in El Villar. In den Außendörfern ist ein guter Repellent empfehlenswert, da sie an grösseren Flüssen liegen. Mosquitonetze zum ruhigen Schlafen sind in allen Comunidades vorhanden.

Nationalhymne: Sie wird jeden Montag vor Unterrichtsbeginn in der Schule gesungen. Mitsingen als Freiwilliger ist zwar nicht Pflicht, kommt aber gut an.

Obst: Es gibt kaum Obst im Dorf zu kaufen. Wenn man die Tiendas absucht, findet man aber meist Bananen oder Äpfel. Ab und zu kommen Ananas und Wassermelonen aus Sucre.

Post: Auch in der Zeit in El Villar behälst du deine Adresse in Sucre, da es auf dem Dorf keine Postzustellung gibt. Briefe kannst du dir im Hostal in Sucre und Päckchen bei der Poststelle abholen. Von El Villar nach Sucre oder umgekehrt lassen sich Dinge mit dem Bus von Busbüro zu Busbüro verschicken.

Quechua: Quechua war die Sprache der Inkas. Sie ist in Bolivien neben Spanisch, Aymara und 34 anderen Sprachen Amtssprache. Ca. 5 Mio. Menschen sprechen Quechua. Der Begriff fasst darüber hinaus die Indiovölker zusammen, die diese Sprache sprechen. In El Villar wird Quechua zwar im Colegio als Fremdsprache unterrichtet, aber kaum einer der Jugendlichen beherrscht diese Sprache noch. Vor allem die Älteren und die Bevölkerung auf dem Land (zum Beispiel in El Dorado) sprechen jedoch noch Quechua.

Radio: Radio San Ramon Nonato, 93.7. Es gibt einen Lokalsender, der seinen Sitz im Spielesalon hat. Dieser kann für jegliche Ankündigungen genutzt werden. Radiomoderator ist der Pfarrer. Es ist ein reiner Musik- und Gebetssender, Nachrichten werden keine übertragen.

Raton Perez: Das Projekt Raton Perez wird von deutschen Sponsoren finanziert, ausschließlich von den Freiwilligen organisiert und kümmert sich um die Zahnpflege bolivianischer Kinder. Patrick Elison, ehemaliger Freiwilliger hat dieses Projekt ins Leben gerufen: patrick-in-bolivien.de / ratonperez.de.

Reiten: Pferde kann man sich im Dorf von den meisten Pferdebesitzern( z.B.: Don Carlos) leihen. Don Carlos geht gerne mit euch gemeinsam seine Pferde suchen – heißt aber nicht, dass ihr sie auch findet …

Religion: Die meisten Menschen sind sehr religiös, überwiegend katholisch. Religiöse Feste, wie die Fiesta de la virgen del Rosario, werden mit diversen Zeremonien und Gottesdiensten gefeiert. Dazu kommen indigene Bräuche, wie der Glaube an Pachamama (Mutter Erde).

SAS: Der SAS ist ein Supermarkt in Sucre nach europäischem Standard, in dem man sich für den Dorfaufenthalt bevorraten kann. Für außergewöhnliche Wünsche, wie Nutella, ist der SAS gut, alles andere bekommt man aber billiger auf dem Mercado Campesino.

Schlafsack: Warmer Schlafsack in den Wintermonaten mehr als nützlich (Mai bis September).

Speichermedien: Unbedingt ausreichend Speichermedien für die vielen schönen Fotos mitnehmen. Empfehlenswert sind 32GB für ein Jahr.

Spielesalon: Der Spielesalon ist ein Raum an der Plaza, direkt rechts neben dem Kircheneingang. Er wird ausschließlich von Freiwilligen betrieben und sollte von Montags bis Freitags jeden Nachmittag ca. 1 1/2 Stunde (16.30-18.00) geöffnet werden. Er bietet den Kindern des Dorfes Spielmöglichkeiten, die sich sonst überwiegend auf der Straße aufhalten.

Sport: Oft wirst du eingeladen mit den Jugendlichen oder Lehrern Fussball, Basketball und Volleyball zu spielen. Nutze diese Gelegenheiten, viele Leute spielen täglich. Es gibt insgesamt 4 Sportplätze im Dorf. Die Strecke nach Villar Pampa eignet sich gut zum Joggen (5km pro Strecke).

Strom-/ Wasserausfall: Kommt ab und zu vor. Du kannst dir eine Taschenlampe mitnehmen, Kerzen gibt es auch in den tiendas. Kochen geht, da Gasherd, auch bei Stromausfall.

Sucre: Einmal im Monat nach Sucre zu fahren ist empfehlenswert, um an Geld, bestimmte Lebensmittel und andere Luxusgüter zu kommen. Die Freiwilligen haben pro Monat 2 Übernachtungen im Hostal in Sucre frei.

Tanzen: Auf den Dorffesten wird oft traditionell getanzt. Der typischste Tanz ist Zapateo. Ausserdem gibt es zahlreiche weitere Tänze, wie zum Beispiel Cueca, Morenada, etc. Aber keine Sorge – ihr könnt auch improvisieren.

Telefon: Die Straße des Hostals runter am Busbüro vorbei gibt es ein Internetcafe: Punto Entel, in dem man für 6 Bs. nach Deutschland telefonieren kann, es gibt 2 Telefone. Sehr zu empfehlen als gute Alternative (kostenlos) über das Internet mit SKYPE (funktioniert meistens in El Villar, sicherer ist es aber in Sucre).

Tiendas (Läden): Gibt es überall im Dorf und sie haben mehr als man erwartet. Von Schnürsenkel über DVDs bis hin zu Marmelade, Nudeln und Reis gibt es alles.

Tiere: Viele Dorfbewohner haben ihr eigenes Vieh auf dem Land: Kühe, Pferde, Schafe, Schweine … Das Dorf wimmelt vor Hunden, die aber meistens friedlich sind. Die Papageien und Esel wecken einen leider jeden Morgen gegen 6 Uhr. Nach Lamas sucht man in El Villar allerdings vergeblich.

Umgebung: Es lohnt sich, sie zu erkunden, egal ob zu Pferd oder zu Fuß. Zu Festen kann man u.a. mit der Alcaldia am Wochenende in die umliegenden Comunidades fahren. Empfehlenswert ist ein Ausflug zum Fluss bei Huayuri, zu dem man ca. 4 Stunden läuft. Außerdem lohnt sich auch ein Ausflug zur Antena, gerade bei Sonnenuntergang und mit Sandwiches (Zum Aufsteigen braucht man ca. 30 Min.).

Unterricht: Für Englisch- oder Computerunterricht sollte man sich Unterrichtsmaterialien mitbringen, da vor Ort (im Colegio) keine Lehrbücher vorhanden sind und man z.B. nur schlechte Englischbücher in Sucre findet. Das Niveau ist sehr niedrig, sodass man vom ersten oder zweiten Lehrjahr ausgehen kann.

Urlaub: Urlaub und Touren sollte man ca. einen Monat im Vorraus bei Max ankündigen, im Notfall gilt die Wochenfrist.

Villar Pampa: Villar Pampa ist ein abgelegener Dorfteil El Villars, ca. 5 km vom Ortskern entfernt. Villar Pampa verfügt über eine kleine Grundschule und einen Kindergarten. Profe Paulino unterrichtet allein drei verschiedene Jahrgangsstufen, weshalb er durchgehende Unterstützung durch einen Freiwilligen benötigt.

Vivero Im Vivero, dem Wiederaufforstungszentrum El Villars, kann man sämtliche Gemüsesorten anbauen, bei der Baumaufzucht helfen, uvm. Das produzierte Gemüse kann sowohl verkauft, als auch zu den verschiedenen Bildungsrichtungen gebracht werden, um so die kohlenhydratreiche Ernährung aufzubessern. Mit dem eingenommenen Geld kann man beispielsweise neue Samenkörner kaufen. Doña Severina freut sich immer über Unterstützung. Mit integriert ist ein Wohnheim für Senioren, in dem momentan aber nur Doña Juliana wohnt.

Voluntarierbuch: Bitte alle eintragen!

Wertsachen: Nur das Nötigste mitnehmen und nichts von zu großem Wert. Alle Zimmer haben Schlüssel zum Abschließen.

Wetter: Im Winter wird es sehr kalt! – Vor allem nachts. Tagsüber scheint oft die Sonne. Im bolivianischen Sommer (Nov-Feb) kann es viele regnerische Tage geben und es wird sehr heiß. Durch die Höhe verbrennt man sich schnell die Haut.

Wäsche: Viel Spass bei der Handwäsche. Waschmittel gibt es im Dorf zu kaufen. Jedoch kann man sich auch im Dorf umhören wer gerade wäscht und dann evtl seine Wäsche waschen lassen (5Bs. Für 12 Stück Wäsche). In der Nähe des Hostals in Sucre gibt es ansonsten eine gute Wäscherei (7 Bs. pro 1 kg – gewaschen und getrocknet).

Zeitverschiebung: MESZ minus 6 Stunden. Bei deutscher Winterzeit minus 5 Stunden