Das Freiwilligen-ABC

Das allgemeine Freiwilligen-ABC:

  • An- und Abreise: Wenn du nicht in einer Gruppe anreist, bist du am Anfang bei Max und seiner Familie in der Wohnung. Das Gleiche gilt auch für die Abreise. In Santa Cruz zahlt man vom Aeropuerto VVI bis zum Haus von Max 50,-Bs. Und von “El Trompillo” aus ca. 20,-Bs.
  • Bei der ersten Einreise in Bolivien kriegst Du ein Visum. Als Deutscher hast Du ein Recht auf 90 Tage! Uebergepaeck fuer den Rueckflug einplanen. Du brauchst fuer die Ausreise 25 US $ in Noten als Flughafensteuer. Kann man auch in Bolivianos zum offiziellen Wechselkurs bezahlen. Zudem musst du noch eine Residenzsteuer bezahlen.
  • Alkohol: Ueberall guenstig. In den tiendas gibt es alles wesentliche. Grössere Auswahl (für Weine und Spiritousen) gibt es in kleinen Alkohol-Kiosks oder auch im Supermarkt.
  • Aerzte:
  • Ausfluege: Angestellte des Hostels oder Freiwillige zeigen Dir Stadt, Umgebung und Attraktionen. Wenn Du mehr willst, kannst Du hier auch mehr buchen.
  • Bus: In den bolivianischen Städten gibt es keine Bushaltestellen. Du musst winken (Arm austrecken), dann halten sie. Drueck dem Fahrer 1 Bs passend in die Hand und wenn Du raus willst, rufst Du “parada”. Dann haelt er wieder an.
  • Bolivianos: Die bolivianische Waehrung. Der Boliviano ist an den Dollar gekoppelt: rund 7 Bs sind ein Dollar.
  • CD, DVD: Gibts in der Stadt. Meist gebrannt und DVDs auf Spanisch und Englisch, zwischen 10 und 15 Bs. (Du bekommst manche Filme schon bevor sie ueberhaupt in Deutschland anlaufen) Bevor Du sie kaufst, probehoeren/ gucken.
  • Coca: Coca ist eine Pflanze mit langer Geschichte in der Andenregion. Das Coca-Kauen verdrängt Hunger und Durst, lindert schmerzen und erleichtert so körperliche Arbeit und lange Märsche. Der Coca-Tee hilft gegen viele Beschwerden.
  • Computer: Im Hostel gibt es 5 PCs mit Internet fuer Gaeste und Freiwillige.
  • Duschen: 24 Stunden warmes Wasser ist relativ. Aber wir sind da flexiblel. Sie sparsam mit dem Wasser, denn es ist hier wirklich knapp. Duschhandtuecher gibts im Hostel. Duschen und WCs sind auf dem Flur. Es gibt Ausnahmen. Duschgel gibt es in Bolivien uebrigensso gut wie nicht.
  • Essen (Strasse): Das Essen von Strassenküchen und auf den Märkten ist viel besser als sein Ruf. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit für deinen Magen kannst du dich daran wagen. Obst und Gemuese liegt oft auch nachts auf der Strasse. Lieber auf dem ordentlichen Markt kaufen oder sehr gut waschen (schaelen). „Peel it, cook it or leave it!“
  • Fitness: Der Bruder unserer Spanisch-Lehrerin hat ein Fitness-Studio in der Stadt. Abhaengig von Deinen Wuenschen zahlst Du zwischen 50 und 90 Bs im Monat.
  • Flexibilitaet: Ist unbedingt notwendig und stell dich darauf ein. Die vorgesehenen Plaene koennen aber auch von Dir im Gespräch/E-mail mit Max veraendert werden.
  • Flota: In Bolivien legt man i.d.R. alle längeren Strecken in Fernreisebussen zurück. Die Fahrten gehen meistens über Nacht und Dauern so 10 bis 14 Stunden. Fuer 2 Pinkelpausen zwischendurch musst du selbst Klopapier mitnehmen. Weil Du auf 2800m Hoehe faehrst, wird es auf dem Weg nach Sucre von Santa Cruz deutlich kaelter. Zieh eine lange Hose an und pack noch einen oder 2 Pullis ins Handgepaeck. Verspaetungen bei Busankunft, Abfahrt oder Ankunft in Sucre sind voellig normal. Bei Deiner Ankunft in Sucre kannst Du Dein Gepaeck einem Gepaecktraeger geben. Der bringt es vielleicht sogar bis ins naheliegende HI-Hostel. Du zahlst dafuer passend 10 Bs.
  • Geld: Moeglichkeit A: Du ueberweist im Voraus Geld auf das Konto von HI und Carola an der Rezeption gibt es Dir auf Wunsch in Bolivianos wieder. Möglichkeit B: Du holst dir rechtzeitig ein kostenloses DKB-Konto mit Visa-Karte und kannst dann an allen Automaten kostenlos Geld abheben. Moeglichkeit C: Mit Abhebegebuehr vom Automaten Geld abheben, keine Traveller-Checks zu empfehlen Moeglichkeit D: Du bringst US-Dollar mit und kannst sie (z.Zt. 1:8) in der Stadt einfach tauschen.
  • Gemuese: und Obst: gibts immer im Hostel, Wuensche werden beruecksichtigt. Unbedingt vor dem Essen waschen/ schaelen.
  • Gewitter: Gibts immer wieder und mit Blitzen, echt stark.
  • Internetcafe: Sucre ist voll mit Internetcafes. Du zahlst etwa 3 Bs fuer die Stunde. Meistens Windows XP (Fotos von hier online verschicken..) In den Dörfern gibt es mit Ausnahme von der Isla und Alcalá auch Internet-Cafés.
  • Jahreszeiten: Genau andersherum wie bei uns. Hier ist am 21.12. Sommeranfang.
  • Krankheit: Lass Dich vor der Reise zeitig von Deinem Arzt beraten, was Du fuer Impfungen brauchst. Kommt schon vor, dass man krank wird. Bevorzugt Magen-Darm… Aber das geht meistens auch wieder vorbei. Ø Siehe auch Kueche, bolivianische
  • Kueche, bolivian.: Was Dich nicht umbringt, macht Dich nur staerker! Erstmal den Magen an die Kueche gewoehnen, dann ist noch genug Zeit zum Ausprobieren. Verhungern muss man hier nicht, oft eher im Gegenteil.
  • La Paz: Mit fast einer Millionen Einwohnern, eine der groessten Staedte Boliviens und gleichzeitig deren Regierungssitz. Sie liegt auf einer Hoehe von 3200 Metern bis 4100 Metern am Rande des Altiplanos. Hoehenunangepasste Turisten kann man dort taeglich ueber Kopfschmerzen klagen hoeren (Hoehenkrankheit). Tendenziell eher guenstiger als andere Staedte in Bolivien.
  • Labello: Dringend gegen trockene Lippen am Anfang und auf hoher Hoehe mitbringen.
  • Leih-Tauschbuecherei: Lass Dein Buch hier, nimm ein Neues oder leih Die einfach eins fuer die naechsten Monate.
  • Markt: In Sucre gibt es 3 groessere Maerkte, einer ganz nahe vom HI-Hostel
  • Da kann man entweder Obst und Gemuese, westliche Kleidung oder Alles kaufen. Also gibt es eigentlich Alles und das guenstig.
  • Nacht: Die kommt hier sehr frueh. Und dann ist hier nicht mehr viel gebacken. Bring Dir was zu Lesen mit..
  • Nachtleben: In Sucre gibts viele nette Bars und Restaurants, in denen man sein Geld lassen kann.
  • Ohrstoepsel: Sind eine gute Idee, denn die Nachtruhe ist abhaengig von dem Zimmerkameraden.
  • Ortszeit: MEZ minus 5 Stunden. Bei deutscher Sommerzeit minus 6 Stunden.
  • Puenktlichkeit: Wird hier nicht besonders ernst genommen. „hora Boliviana“ – Bei Verabredungen und Einladungen darf man bis eine Stunde zu spät sein
  • Post: Briefmarken fuer Briefe und Postkarten nach Europa kosten 9 Bs. Briefmarken gibts in der Post und da ist auch ein zuverlaessiger Briefkasten. Dafuer kommt die Rueckpost bis hoch ins Hostel. Der Versand dauert ungefaehr vier bis sechs Wochen.
  • Recht: Es ist alles erlaubt, was nicht ausdruecklich verboten ist.
  • Rezeption: Hier musst Du manchmal arbeiten. Ist aber meist nicht zu streng.
  • Salteñas: Leckere Teigtaschen, die man an jeder Strassenecke kaufen kann. Sie sind gefuellt mit Huehnchen oder Rindfleisch. Ergaenzt durch Ei, Oliven, Kartoffeln und einer Bruehe, erhaelt man einen delizoesen Strassensnack. Die Salteñas werden ueblicherweise zwischen 10 und 11 Uhr zu sich genommen.
  • Sucre HI-Hostel Post- Adresse: Hostelling International Sucre Calle Guillermo Loayza No. 119 Sucre Tel.: +591 464 40471 (Postlezahlen gibt es hier nicht!)
  • Strassenverkehr: Spannend! Wer hupt, hat Vorfahrt. Autos rasen durch die Strassen und als Fussgaenger muss man Luecken nutzen – und rueber!
  • Sonne: Schon am Morgen heiss. Gute Sonnencreme und Kopfbedeckung mitbringen.
  • Supermarkt: Der grössere der beiden Supermärkte in Sucre ist das SAS. Es befindet sich, vom Hostel kommend, 2 Strassen von der Plaza entfernt. Fuer Sehnsuechtige gibts hier: Nutella, Joghurt, Kekse, Kaese, Wurst, Kellogs, Schokolade, überteuertes Haribo, …
  • Schlussreise: “Selbstzahler” und “Zivis” erhalten als Dankeschön die Salz-und-Silber-Tour geschenkt. Die kannst Du individuell irgendwann antreten (meistens als Schlusspunkt), mit anderen Freiwilligen oder Touristen. Die Reise wird sehr genau von Max geplant. Ø Wichtige Infos: Gegen die Hoehe kann man in der Apotheke “Sorochii-Pills” kaufen. Zweimal auf der Reise musst Du persoenlich Eintritt zahlen: 30 Bs fuer ein Naturschutzgebiet, in dem die Herberge liegt und 10 Bs fuer die Kakteeninsel. Nur im Salar gibt es Vollverpflegung, sonst auf der Reise musst du ausser Fruehstueck, Mittag- und Abendessen selbst kaufen oder ins Restaurant gehen. Fuer den Salar brauchst Du sehr gute Sonnencreme und -Brille. Nachts kann es da sehr kalt (Juni – Aug bis minus 15 Grad) werden.
  • Santa Cruz Da verbringst Du die ersten Tage bei Max oder im Hostel. Bei gutem Wetter gibts auch da kleine Fuehrungen und Ausfluege. Es gibt 2 Flughaefen: “El Trompillo” für Inlandsfüge und “Viru Viru Internacional” für den internationalen Verkehr.
  • Sopa de Mani: Suppe, deren Grundlage gemalene Erdnuesse sind. Des Weiteren enthaelt sie oft Huehnchen, Kartoffeln und Gemuese.
  • Sprache: Eigentlich spricht hier niemand Englisch oder gar Deutsch (ausser Max). Spanisch-Vorkenntnisse sind sehr praktisch, jedoch nich unbedingt notwendig (dank Sprachkurs). Bring dir ein Woerterbuch mit!
  • Toilettenpapier: Das schmeisst man hier nicht ins Klo, sondern in den Muelleimer. Liegt am Abflusssystem. Auf Reisen (zB Nachtbus) muss man sein Eigenes mitbringen!
  • Tabletten: Prophylaktisch Kohletabletten schlucken macht nur Bauchweh!
  • Tante-Emma-Laden: > An jeder Ecke gibt es Einen und da gibt es mindestens etwas zu Trinken und Kleinigkeiten zu Essen.
  • Tarabuco: Ein Dorf mit traditionellem Sonntagsmarkt! Schoene guenstige typische Kleidung und mehr! 1,5 Stunden mit dem Bus. Frag an der Rezeption.
  • Taxi: In ein Taxi steigt man (alleine oder zu zweit) hinten ein. Grundsaetzlich zahlt man in Sucre stadtweit 4 Bs (für eine Person), abends 5 Bs. Wenn viele Leute gleichzeitig fahren, verhandelt man vorher um Rabatt (z.B. zwei Personen= 5Bs.). Wenn ihr euch anschnallen wollt, kann es passieren, dass der Taxifahrer euch auslacht.
  • Telefon: Im Hostel gibt es an der Rezeption ein Telefon, wo Du angerufen werden kannst. Telefonnummer: 00591- 4 – 6440471. Wenn du laebger in Sucre bist kannst du dir auch fuer wenig Geld eine PrePaid-Karte (z.B. von Entel) fuer dein Handy kaufen. Neueste Nokia Handys bekommt man auch schon ab ca 30 Euros.
  • für Deine Anrufe gibt es nahe dem Hostel und in der ganzen Stadt viele Telefoncafes Meist zahlst Du entweder 5,5 – 7 Bs pro Minute – lokal Bs 1.– .
    Auf der Hauptstrasse Richtung Terminal findest Du auf dieser Strassenseite ein gutes und guenstiges Telefoncafé „Zona Trece“.
  • Unterricht: Du hast 5 Tage die Woche je 2,5 Stunden Einzelunterricht, Samstags mit den anderen Freiwilligen zusammen. Die Lehrerin heisst Monika und spricht auch Englisch. Ø Sie gibt gerne Hausaufgaben auf, dazu verteilt sie sehr gute Materialien. Ø Hefte, Stifte und anderen Lernkram kann man gut, billig und kitschig hier auf dem Markt bekommen. Ø Der Unterricht ist meistens im Salon im Hostel.
  • Vergessen: Hast Du was vergessen? Du hast 2 Moeglichkeiten: 1) Hier billig einkaufen. 2) Bei einem neuen Voluntario bestellen. Max hat garantiert eine E-Mail-Adresse!
  • Voluntarierhaus: Dein neues Zuhause. Im Maerz 2006 wurde es fertiggestellt. Zwei Baeder mit je einer Dusche. Warmes Wasser ist eigentlich immer vorhanden. Komplett eingerichtete Kueche (wenn ihr auch mal selber kochen moechtet) mit Micro, Herd und Kuehlschrank etc., das Wohnzimmer bietet einen grossen TV sowie DVD-Player und einer immer groesser werdenden DVD-Kollektion.
  • Waschmaschine: Im Hostel gibt es eine Waschmaschine, die mit 30 Grad Wassertemperatur deine Sachen waescht. Am naechsten tag kannst du sie dort frischgewaschen abholen. Die Waesche kostet für Freiwillige 7 Bs / Kilo. Wenn du willst, dass die Wäsche nicht mit dem Trockner getrocknet wird, notier es auf dem Zettelchen und male noch eine Sonne dazu. Waescheleinen haengen im Garten, Trockner gibts auch.
  • Xylophon: Typische bolivianische Musikinstrumente findet man zu kaufen, wenn man sie sucht. Gitarren auch.
  • Y:

Zoo: Im Zoo in Santa Cruz gibt es nur bolivianische Tiere. Sehenswert: zum Beispiel Anaconda – Klapperschlangen, Jaguare, Kaimane, Kondore.