Cajamarca – ABC

Alberto Ziehsohn von Annelie, ist seit dem Jahr 2011 Chef des Hostels in Tarabuco. Deswegen kommt er nur noch sehr selten nach Cajamarca.

Aleja Die Verwalterin des Zentrums. Nett, beste Wanderführerin des Tales, gute Gesprächspartnerin für Probleme oder mögliche Projekte, Tier-Freundin.

Annelie Die Chefin und Gründerin des CEJ. Sie verbringt etwa das halbe Jahr in Bolivien, meist von November bis März. Über sie laufen jegliche Projekte, die im CEJ umgesetzt werden sollen, auch sie steht als Ansprechspartner persönlich oder per Telefon zur Verfügung und ist offen und sehr interessiert und erfreut über neue Projektvorschläge.

Bäche Relativ kalt und absolut sauber. An einigen Stellen giba es Becken, in denen man baden kann.

Camion (Lastwagen) Das beste und eigentlich auch einzige Transportmittel von Sucre nach Punilla und zurück, denn auf der holprigen Strasse willst du nicht auf kaputten Sitzen in einem Bus fahren… Man zahlt für die fast einstündige Fahrt von 4-10 bs. pro Person. Von Punilla läuft man dann 45 Minuten nach Cajamarca.

CEJ Steht für Centro Ecologico Juvenil (ökologisches Jugendzentrum) und ist der offizielle Name von Cajamarca, denn der Name Cajamarca beschreibt eigentlich das komplette Tal. Der Standort heisst Uyuni K´asa.

Cordillera de los Frailes / Bergkette der Mönche Liegt in Sichtweite von Cajamarca und ist auf jeden Fall eine Wanderung hinauf wert. Von oben kann man sogar Sucre sehen.

Duschen Es ist gibt mehrere Duschen in Cajamarca. Eine davon ist nach einem sonnigen Tag auch warm. Durch eine Konstruktion die das Wasser bei Sonnenschein erwärmt, gibt es genügend warmes Wasser.

Essen Ihr müsst das was ihr essen wollt in Sucre einkaufen und nach Cajamarca bringen. Entweder hilft euch Ronald oder ihr nehmt es auf dem Lastwagen mit der nach Punilla fährt. Von dort aus müsst ihr noch 45 Minuten laufen. ACHTUNG—Nach meinem aktuellen Kenntnisstand gibt es dort keinen Kühlschrank und es war auch keiner so schnell in Aussicht. Verderblichere Lebensmittel können daher in einer Holztruhe oder in einer kühlen Ecke gelagert werden. Die Freiwilligen haben im Gegensatz zu vielen anderen Voluntariern die Möglichkeit in einer großen und guteingerichteten Küche sich alle 3 Mahlzeiten des Tages selber zu zu bereiten, die Küche ist im übrigen Teil des Hauses der Freiwilligen.

Essensgeld Ihr bekommt pro Person Tag ca. 25 Bs ausgezahlt um euch Essen zu kaufen. Damit erwartet euch das beste Essen von allen Freiwilligen.

Franz Don Franz ist bis März 2012 der Direktor der Grundschule von La Punilla gewesen. Er hat das neue Internat miteingeweiht, in dem ihr auch mitarbeiten könnt.

Gesundheitsposten In La Punilla giba es einen kleinen Gesundheitsposten, der aber nicht immer geöffnet ist. Eine nette Krankenschwester ist immer dort. Der Arzt kommt aus Sucre.

Hunde Gibt es in der Region einige und fast alle sind harmlos, wenn man von den Grundstücken, die sie bewachen, weg bleibt. Im CEJ gibt es zurzeit 2 Hunde namens George ( Jorge)

Handy Mit bolivianischen Handys (Entel) gibt es an ein paar Stellen (s.auch mirador) Empfang.

Internet Gibt es nur in Sucre.Bei Bedarf ist es Möglich einen Surfstick bei Entel zu kaufen, mit dem es dann auch möglich ist im CEJ im Internet zu arbeiten, vorrausgesetzt man hat Empfang.

Jeep Mindestens einmal pro Woche kommt Ronald mit einem Jeep aus Sucre. Ihnen könnt ihr schwere Sachen mitgeben und er transportiert den Müll ab, meist Samstags kommt er früh morgens ins CEJ und man kann mit ihm bei Bedarf nach Sucre fahren. Bei genügender Fahrpraxis ist es in Absprache mit Annelie möglich den Jeep für persönliche Fahrten zu nutzen , aber auch im arbeitstechnischen Bereich wird er genutzt.

Kleider Die Temperaturen schwanken im Verlauf des Tages ziemlich, d.h. ihr braucht sowohl dicke als auch dünnere Kleider (Zwiebel-Prinzip). Für die Arbeiten im CEJ sind Wanderschuhe angebracht aber kein unbedingtes Muß, für die Wanderugen in der Umgebung jedoch schon. Zum Waschen können wir euch den Waschsalon Laverap in Sucre empfehlen, es kann aber auch im HI-Internatinonal die Wäsche an der Rezeption für 7 bs. das Kilo abgeben. Ansonsten heißt es —>Selber waschen!←–

Küche Die Küche des Zivi-Hauses ist mit allem ausgestattet was man so so braucht. (Außer einem Kühlschrank). Vergesst nicht Feuerzeuge mitzunehmen für den Gasherd.

Lampen Werden mit Solarenergie aufgeladen und sind tragbar, ihr habt also überall Licht, wenn ihr es braucht. Es gibt seit 2011 einen Transformator von 12V (Solar) auf 220V fürs Aufladen von Handy und Notebook! Ansonsten kann man auch in La Punilla aufladen.

Manuel Arbeitet in Cajamarca als Mann für alles und ist handwerklich ziemlich geschickt. Wie alle Mitwirkende am Projekt ist auch er offen für expandierende Projekte und auch so ein witziger und guter Arbeitspartner, gerade für die männlichen Voluntarier die die meiste Zeit mit ihm eine Vielzahl von unterschiedlichen Arbeiten verrichten.

Mirador Liegt auf einem kleinen Berg direkt beim Zentrum und bietet eine tolle Aussicht. Auf jeden Fall hochgehen!Außerdem ein guter Ort um ein wenig Zeit für sich zu haben und zum Entspannen.

Müll Bringt Ronald regelmässig nach Sucre auf die Müllkippe, sprich: nicht einfach in den Wald werfen. Anselmo der eigentlich jedes Wochenende in Cajamarca ist kümmert sich unter anderem um die Verwendung des Bio-Abfalls,somit ist es angebracht den Hausmüll zu trennen. Müllvermeidung, Recycling, Mülltrennung … alles Themen, die auch in der Bildungsarbeit immer wieder wichtig sind und somit von euch vorgelebt werden sollten.

Neonröhren Gehen in der Küche des Ziegelsteinhauses und im Zivihaus oft kaputt, lohnt sich also evtl. nicht sie immer zu ersetzen.

Parada Ravelo Hier halten die Fahrzeuge (Bus oder LKW), die euch von Sucre nach La Punilla fahren. Ravelo ist ein grösserer Ort in der gleichen Richtung.Hier ist es erforderlich selbstbewusst auf die Camionfahrer zu zu gehen um sich zu erkundigen, welcher Camion nach oder über La Punilla fährt.

Pedro Ist der Hausmeister der Grundschule von La Punilla.

Pferde Es gibt zwei Pferde, Max (~6 Jahre) und Amerika (~16 Jahre). Sie sind ausgebildet, aber seit 2 Jahren nicht getrennt worden und haben sich meinen Sozialisierungsversuchen erfolgreich entzogen. Wer Ahnung von Pferden hat, kümmert sich bitte um sie! Man könnte sicher schöne Ausritte in der Umgebung machen und auch zur Schule reiten. Eine schöne Aufgabe um den Tag zu beginnen ist, die Pferde aus dem Stall zu holen und an einen Platz zu bringen wo sie grasen können.

Punilla Eine kleine Häusergruppe mit 3 Tiendas und einer Grundschule, die mittlerweile größtenteils neue und schöne Räume hat und euer wichtigster Arbeitsplatz ist. Von hier aus müsst ihr zu Fuß zum Zentrum (etwa 30-45 Minuten). Im März 2012 wurde auch ein Internat auf dem Schulgelände eröffnet.

Quechua Ist die Sprache der Indigenen in der Region. Manche Schüler können nur Quechua und lernen in der Schule Spanisch.

Ronald Wie Alberto ein Ziehsohn von Annelie. Er ist mit Manuel und Aleja verwandt und war ein Jahr als Freiwilliger in Deutschland, spricht also deutsch. Er ist ein sehr netter Kerl, der euch gerne den Umgang mit den Maschinen erklärt und euch hilft, und sich auch gerne für Wanderungen in der Umgebung , beispielsweise der Inka-Pfad, zu Verfügung steht.

Sauna Im Zentrum steht der gescheiterte Versuch eine Sauna zu bauen. Demjenigen, der sie gebaut hat, war wohl nicht klar, dass der Rauch eines Holzfeuers nicht in den Saunaraum geleitet werden sollte. Wer eine Idee dazu hat, kann sie gerne umsetzten.

Sicherheit Ihr bekommt einen Schlüssel für das Haus und solltet das und auch das Bad auch abschließen wenn ihr weg geht. Im übrigen tun die Hunde jeden Nacht ihren Job und verteidigen das CEJ gegenüber ravilisierenden Hunden aber auch unerwünschten Leuten.

Solarstrom Cajamarca ist nicht ans Stromnetz angeschlossen, weshalb Solarstrom die einzige Energiequelle ist. (siehe auch *Licht*)

Spielplatz Im Wald gibt es einen kleinen Spielplatz, der aber unvollendet geblieben ist. Viel mehr als ein Kletterweg, einen Pavillion und ein paar Schaukeln gibt es da nicht. Der Kletterweg benötigt dringend eine Überarbeitung.

Sucre Konstitutionelle Hauptstadt von Bolivien. Hat etwa 300.000 Einwohner und liegt nur 2 Stunden von Cajamarca entfernt, sodass ihr praktisch jedes Wochenende hier verbringen könntet. Annelie hat ein hübsches Haus in Sucre, in dem ihr günstig unterkommt (einmal im Monat kostenlos).

Umwelterziehung Wäre ein vielversprechendes Projekt für die Grundschule, da die Schüler bereits Interesse an der Thematik gezeigt haben. (s.auch Müll)

Unidad Educativa Ist die Grundschule in Punilla, wo ihr wahrscheinlich Englisch unterrichten werdet. Die 5./6. Klasse kann Grammatik und Vokabeln lernen, wie ihr das auch aus Deutschland kennt. Den Jüngeren fehlt das dafür nötige Sprachverständniss noch und man muss spielerisch mit ihnen lernen. Den Kindern macht es sehr viel Spaß Fußball zu spielen und sich zu bewegen. Sprecht einfach mit dem Direktor, was ihr machen dürft/werdet oder schlagt ihm einfach eigene Projekte vor (Ein wenig Geographie könnte ich mir auch vorstellen).

Voluntarier- oder Zivihaus Ist eine Holzhütte mit Bad und Küche integriert, die auch von innen ziemlich gemütlich eingerichtet ist, es gibt 3 Betten mit guten Matratzen , eine Sitzecke mit 3 Sesseln und einen schönen Tisch. Auch hier hat man als Voluntarier im Gegensatz zu allen anderen ein eigenes Haus mit allem Drumm und Drann und einem genialen Flair.

Wasser Kann man ohne jelgiche Bedenken aus der Leitung trinken, da das Zentrum sein Wasser direkt aus nahen Quellen bezieht.

Werkstatt Die Werkstatt (Holzwerkstatt) in Cajamarca ist recht gut ausgestattet und steht euch zur Verfügung. Hier kann man einiges lernen und neben dem Unterricht sinnvoll arbeiten um das Voluntarierhaus durch kleine Sachen zu expandieren, aber auch größere Projekte für das CEJ können dort alleine oder mit Manuel umgesetzt werden.

Zahnpflege Ist nicht sehr verbreitet unter den Kindern in Punilla. Dort kann man auch anpacken. Siehe „Raton Perez“.

Seminarhaus Das Haupthaus des Zentrums. Für euch eine Art Wohnzimmer mit Tischfußball und Dartscheibe.

mögliche Projekte für die nächste Generation – die vor einigen Jahren ausgehoben und besetzten Fischteiche im CEJ wieder reanimieren -Freizeitmöglichkeiten für Jugendgruppen und Studenten der Universidad Sucre, wie z.B. einen Fußballplatz einzurichten. -den Schulhof und die Räume von Schule/Internat in La Punilla einrichten und verschönern – Beschäftigungsmöglichkeiten für die Internatskinder für Nachmittage überlegen und in Absprache umsetzen