Alcalá-ABC

Aktivitäten: Volleyball, Raqueta, Basketball, Fútsal, Wandern, mit Kindern spielen, zum Fluss und baden, durchs Dorf laufen und noch viel mehr! Geht einfach einmal in der Cancha vorbei.

Alkohol: Wird in Bolivien viel getrunken und es ist teilweise sehr unhöflich, abzulehnen. Deshalb zumindest immer an die Trinkregel halten: Bevor du trinkst, immer jemand anderen einladen! Sonst musst du nochmal trinken… Und immer der Pacha Mama ein bisschen was abgeben(=etwas auf die Erde schütten)!

Arbeit: In Alcalá gibt es genug Arbeit und normalerweise kannst du dir aussuchen, was du machen möchtest. Es gibt: ↑Kindergarten, ↑Mula Cancha, ↑Naranjos, ↑Colegio, ↑Escuela, ↑K’aspicanacha, ↑Limabamba, ↑Garzas Chica und ein kleines ↑Centro de Salud

Baden: Kann man im Sommer im Fluss. Mädchen und Frauen baden auf den Dörfern immer in Shorts und T-Shirt; nur in Bikini zu baden könnte falsch herüberkommen.

Bier: Ca. 7 – 9 Bs. Sind lecker!

Camión: = Lastwagen. Fahren ab und zu zu den Comunidades oder nach Sucre. Definitiv ein Erlebnis, aber auf langen Fahrten nicht unbedingt bequem.

Campesino: So nennt man die Leute, die auf dem Land leben, sie tragen die typische Campesino-Kleidung. Man sollte sie trotzdem nicht unbedingt so ansprechen…

Cancha: = Sportplatz. Es gibt viele: die überdachte Cancha municipal gegenüber des ↑Centro de Salud, im ↑Colegio, in der ↑Escuela, die Raquetacancha etc.

Centro de Salud: Unser kleines Hospital. Wer hier arbeitet sollte viel Geduld mitbringen. An den meisten Tagen kommen nämlich nur wenige Patienten.

Chicha: Mostähnliches, alkoholisches Getränk, welches aus Mais hergestellt, in Eimern serviert und aus Tutumas oder Mates getrunken wird. Ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, auch für den Magen (erhältlich bei ↑Doña Severina und bei jeder ↑Fiesta). In Alcalá gibt es die beste Chicha in ganz Bolivien

Colegio: Hier kann man auch arbeiten, indem man die dortigen Lehrer unterstützt (z.B. in Englisch, Computación etc.)

Cremositas: Ist die beste Kekssorte und das für nur 1Bs. Probiert chocolate blanco…

Desarrollo: Für die Jahre 2013/2014 ist geplant Alcalá ans Internetnetz (über Satellit) anzuschließen. Inzwischen ist es geschafft. Seit Anfang März gibt es ein Internetcafé

Einkaufen: Es gibt sehr viele Tiendas in Alcalá. Sie haben mehr als man denkt, aber weniger als man hofft. Den Rest muss man sich aus ↑Sucre mitbringen. Es gibt Kekse, Nudeln, Obst und Gemüse (aber nicht alles…) und ohne Ende Süßigkeiten.

Essen: Es gibt ausreichend! Frühstück im Hostal. Mittag- und Abendessen kochen wir Freiwilligen selbst in der Küche, die von früheren Freiwilligen gebaut wurde. Dort ist es immer sehr gemütlich.

Evo: Evo Morales Ayma ist Boliviens aktueller und der erste indigene Präsident. In Alcalá gab’s bei der letzten Wahl allerdings sehr viel mehr Werbung für den Gegenkandidaten…

Fiesta: Die Bolivianer feiern gerne, mindestens einmal im Monat und im Dezember praktisch jeden Tag. Fiestas bestehen aus viel ↑Alkohol, Tanzen und Gesprächen.

Flexibilität: Absolute Grundvorraussetzung! Es kommt nichts so, wie du denkst und es ändert sich sowieso grundsätzlich ständig alles. Also immer mit der Ruhe und bloß keinen Stress …

Flota: = Überland-Bus. Pro Tag fahren drei Flotas nach ↑Sucre (1vormittags, 2nachmittags) und drei nach El Villar (1nachmittags, 2abends). Nach Sucre kostet es 25Bs, nach El Villar ca. 10Bs.

Flöhe: Wenn sie dich mögen, gibt’s auch keine Möglichkeit, ihnen zu entkommen… Man gewöhnt sich allerdings ganz gut dran. Mentisan hilft!

Frisch: Im Winter (Juli/ August) wird nachts und auch ab und zu tagsüber recht frisch.

Gastfreundlichkeit: Die Bolivianer sind sehr freundlich und offen.

Geld: Es ist nahezu unmöglich für sich privat auf dem Dorf viel Geld auszugeben, allerdings kochen wir nun selber und müssen dafür das Geld vorstrecken. Also doch immer eine Reserve dabei haben. Trotzdem gibt man eher an den Wochenenden in Sucre das Geld für Lebensmittel (zum Mitbringen) oder Weggehen aus.

Gringo/Gringa: So werden euch viele Leute nennen. Dies ist normalerweise nicht böse gemeint, sie können einfach eure Namen noch nicht. Trotzdem schadet es nicht, wenn man sie korrigiert und ihnen möglichst schnell den eigenen Namen beibringt.

Hamburguesa: Bestehen aus Brot, Ei und/oder Fleisch, Tomaten, Zwiebeln und Pommes. Sie kosten normalerweise 3-5 Bs.

Handy: In Alcalá gibt es Handyempfang, zumindest für bolivianische Handys mit SIM-Karten von Entel. Aus Deutschland kann man mit Billig-Vorwahlen, über Skype etc. einigermassen verlässlich und billig anrufen. Trotzdem sollte man sich nicht zu sehr darauf verlassen, dass jede SMS ankommt, deshalb wichtige Angelegenheiten lieber per Anruf klären. (ein bisschen teurer)

Hausregeln: Gibt’s jede Menge und Don Roger erfindet auch öfter mal neue. Man gewöhnt sich dran…

Hora Boliviana: In Bolivien fängt alles grundsätzlich später an, als geplant. Zu Verabredungen ein bis zwei Stunden zu spät zu kommen, ist nicht ungewöhnlich. Nur die Schule fängt pünktlich an und bei ↑Flotafahrten sollte man sich nicht auf die Hora Boliviana verlassen. Und auch Treffen mit Don Roger finden in der Regel pünktlich statt

Hostal: Da wohnst du. Das Hostel ist schön, gut gepflegt und liegt direkt an der ↑Plaza. Die Freiwilligen haben ihren eigenen Bereich mit Balkon.

Hostelleiter: Don Roger und Doña Clivia sind unsere Herbergsleiter und nebenher noch Lehrer der Escuela.

Huespedes: = Gäste. Es sind fast immer auch ein paar Gäste im Hostal. Teilweise sieht man sie gar nicht, teilweise kann man sich beim Frühstück auch sehr gut mit ihnen unterhalten.

Internet: Soll es ab 2013 überall in Bolivien geben. Bisher fahren wir dafür entweder nach Padilla oder nach Sucre. Wie gesagt, inzwischen gibts ein Internetcafé, die Verbindung ist meistens ganz gut.

Internado: Wohnmöglichkeit für auf dem Land lebende Jugendliche, die in Alcalá zum ↑Colegio gehen. Die Freiwilligen bieten dort abends öfter mal Nachhilfeunterricht an.

Jugend: Im Regelfall geht die Jugend nach Beendigung des Abiturs zum Studieren in die Stadt. Alcalá hat aber auch eine kleine Universität mit etwa 30 Studenten. Es gibt also ein paar Leute in unserem Alter, die man allerdings ein wenig suchen muss…

K’aspicancha: Comunidad mit einer Grundschule. Professora Marioly

Kinder Benjita:=Kindergarten für die 2 bis 4-Jährigen. Tagtäglich sind Voluntarios erwünscht. Ideen immer äußern!

Kochen: Wir Freiwillige haben unsere eigene Küche in der wir jeden Nachmittag und Abend gemeinsam kochen und essen. Also bringt ein paar Ideen zum Kochen mit. Bedenkt aber das eingeschränkte Angebot in Alcalá, wenn ihr in Sucre einkaufen geht.

LLajhua: So heißt die scharfe Sauce, die in Bolivien grundsätzlich zu allem Essen serviert wird. Sie besteht aus Tomaten und Locoto. Sie ist manchmal wirklich SEHR scharf, also Vorsicht! Zum Selbermachen: Tomaten und Locoto etwa 1 zu 1 im Mixer pürieren je nach Geschmack mehr Tomaten oder Locoto.

Landschaft: In der Regenzeit (November bis März) sehr grün, ansonsten trocken.

Lage: Süd-östlich von Sucre, mit der ↑Flota (= Bus) ein Weg von 3,5-4,5 h, Höhe: auf 2080m, inmitten einer wunderschönen Berglandschaft.

Leche: Tipp: Unbedingt aufs Campo fahren bzw. gehen und frische Milch trinken!

Limabamba: Nachbardorf in dem ihr unter der Woche im Internat leben und in der dortigen Außenschule unterrichten könnt.

Mermelada: Ist auf dem Dorf nicht so der Hit. Evtl. aus ↑Sucre mitbringen.

Mula Cancha: Grundschule mit Kindergarten in der Comunidad Huanca Pampa. Profesores: Alfonso y Luisa.

Müll: Projektleiter für Müllregelungsprojekt gesucht.

Naranjos: In dieser Comunidad gibt es auch eine Escuela. Profesora: Daisy.

Obst: Gibt es! Je nach Jahreszeit verschiedene Früchte, aber irgendwas gibt es eigentlich immer.(hauptsächlich Bananen, Mandarinen/Orangen, Äpfel)

Padilla: Da gibt’s ein Internetcafé! Jeden Morgen zwischen 7 und 8 Uhr fährt eine Micro dahin und um 12 Uhr mittags ist man wieder zurück. Der Weg dauert ca. 25min.

Picante de Pollo: Ist DAS Festessen in Alcalá. Hühnchen mit einer scharfen Sauce.

Plaza: Der Hauptplatz (und einzige Platz) in Alcalá, direkt vor dem Hostel. Hier trifft sich das ganze Dorf.

Post: Post gibt’s hier nicht. Du musst dafür also immer nach ↑Sucre oder dir deine Post mit der Flota schicken lassen.

Quechua: Quechua wird schon auf dem Campo gesprochen, aber in anderen Teilen Boliviens ist die Sprache viel mehr vertreten und fast alle Personen in Alcalá können Spanisch.

Reise: Wenn du reisen willst, geht eigentlich alles immer über ↑Sucre.

Salon de Juguetes: Direkt neben der Küche. Hier wird jeden Nachmittag mit zahlreichen Kindern aus dem Dorf gespielt, gemalt und gebastelt. Besonders beliebt sind: Halli Galli und Spiele für draußen. Für dieses Projekt werden auch immer mal wieder neue Spiele benötigt.

Schokolade: Gibt’s hier nicht viel! Unbedingt aus ↑Sucre mitbringen oder Nikolo kaufen (ein Schokoriegel mit Erdnüssen)

Sombrero: = Hut. Unbedingt aufsetzen, die Sonne ist teilweise echt heftig!

Sonrisa: Immer schön lächeln! Je freundlicher du durch die Strassen läufst und den Leuten begegnest, desto freundlicher werden sie dir auch begegnen!

Sport: Es gibt viele Möglichkeiten: Futsal, Volleyball, Basketball, Raqueta (= Squash) einfach mal auf der Cancha vorbeischauen oder in der wunderschönen ↑Landschaft wandern gehen.

Sucre: Die nächstgrößere Stadt und Hauptstadt von Bolivien. Praktisch zum Einkaufen und Weggehen.

Tamaran: So heißt der letzte, höchste Berg der Bergkette in Alcalá. Unbedingt mal als Tagesausflug hochwandern.

Telefon: Im Hostel gibt es keins. Einige Tiendas haben Telefone; es ist aber recht teuer. Alternative: sich auf Handy anrufen lassen oder billig in ↑Sucre telefonieren.

UCODEP: Das Heilpflanzenprojekt einer italienischen NGO, in dem die Voluntarios gerne arbeiten.

Virgen de Concepción: So heißt die Schutzpatronin von Alcalá. Jedes Dorf macht einmal im Jahr eine große ↑Fiesta für seine Virgen und die in Alcalá ist Anfang Dezember.

Wandern: Alcalá liegt wunderschön mitten zwischen Bergen; wandern lohnt sich definitiv! Wer in die Außenschulen geht wird sich auch darauf einstellen müssen zu Fuß hinzulaufen, also die Wanderschuhe NICHT vergessen.

Wasser: Ist im Winter (also Juli und August) absolute Mangelware! Also unbedingt Wasser sparen!!! In Limabamba ist das Wasser sogar eher und noch häufiger knapp.

Walella: Walella = Estoy bien (en Quechua)

X: Sorry, aber so kreativ sind wir nun auch wieder nicht….

Zamorano: Der große, bekannte und gefürchtete Zamorano-Clan: Don Roger, Don Gaston, Don Arturo, Martha (die Frau von Max) und sogar nach Deutschland ist der Clan ausgewandert.

Zimmer: Es gibt zwei Voluntarier-Zimmer, ein Jungszimmer und ein Mädchenzimmer mit 3 bzw. 4 Betten. Sie liegen beide auf der oberen Etage direkt am Balkon.

Zucker: Die Bolivianer essen alles sehr süß, vor allem Getränke, Nachtisch und Süßigkeiten. U.a. deshalb haben hier auch so viele Kinder Zahnprobleme.